Archiv der Kategorie: Scheidingen/Illingen

156 bestätigte Corona-Fälle

Fallzahl um 15 angestiegen – 28 Personen mittlerweile wieder gesund

Pressemeldung vom 27.03.2020 17:00

Kreis Soest (kso.2020.03.27.170.jdw). Die Fallzahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet liegt am Freitag, 27. März 2020, Stand 16 Uhr, bei 156 und ist damit innerhalb eines Tages um 15 Fälle angestiegen. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht, 18 Patienten befinden sich allerdings in stationärer Behandlung. 28 Personen konnten mittlerweile als gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit. 156 bestätigte Corona-Fälle weiterlesen

Wichtige offizielle Informationsquellen zum Corona-Virus

Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums

  • Noch am Sonntag (15.3.) sollen durch Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums nahezu alle Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote im Land eingestellt werden, wie die Staatskanzlei nach einer Kabinettssitzung mitteilte.
  • Demnach müssten bereits ab dem Montag (16.3.) alle Bars, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater, Kinos und Museen schließen. Dieselbe Regelung gebe es für Prostitutionsbetriebe.
  • Ab Dienstag (17.3.) sei dann auch der Betrieb von Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbädern sowie Saunen untersagt. Ebenso ab Dienstag sind den Angaben zufolge Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen nicht mehr gestattet.

Quelle: WDR.de

 

Pressemitteilung der Landesregierung NRW …mehr…

Landesregierung beschließt weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie

Einstellung von nahezu allen Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und außerschulischen Bildungsangeboten / Schließung von „Amüsierbetrieben“ und Auflagen für Einkaufszentren

In einer Kabinettsitzung hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen am Sonntag, 15. März 2020, weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie beschlossen. Noch am Sonntag sollen durch Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales nahezu alle Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote im Land eingestellt werden.

Ministerpräsident Armin Laschet: „So sehr die Einschränkungen Opfer bedeuten, so wichtig ist es jetzt, besonnen und entschlossen unser Leben zu entschleunigen.“

In der Pressemitteilung der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen heißt es weiter:

Bereits ab Montag müssen alle so genannten „Amüsierbetriebe“ wie zum Beispiel Bars, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater, Kinos, Museen schließen. Eine gleiche Regelung ergeht für Prostitutionsbetriebe.

Ab Dienstag ist dann auch der Betrieb von Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbädern sowie Saunen untersagt. Ebenso ab Dienstag sind Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich nicht mehr gestattet.


Der Zutritt zu Einrichtungshäusern und Einkaufszentren, „Shopping-Malls“ oder „Factory-out-lets“ soll nur zur Deckung des dringenden Bedarfs unter strengen Auflagen erlaubt sein – nicht zuletzt auch um zu vermeiden, dass sich Schülerinnen und Schüler nach den Schulschließungen ab Montag hier in größeren Gruppen versammeln.

Die Schließungen und Auflagen sollen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von den Eigentumsverhältnissen gelten.

Damit die Versorgung mit Lebensmitteln, Bargeld, Bekleidung, Medikamenten und Dingen des täglichen Bedarfs sichergestellt ist, bleiben, Banken, Einzelhandelsbetriebe, insbesondere für Lebens- und Futtermittel, Apotheken und Drogerien geöffnet. Bibliotheken, Restaurants, Gaststätten und Hotels sollen in ihrem Betrieb an strenge Auflagen gebunden werden, die eine Verbreitung des Corona-Virus verhindern.

Ministerpräsident Armin Laschet erklärt dazu: „Wir müssen in dieser ernsten Lage die notwendige Versorgung in vollem Umfang sicherstellen. Aber alle Freizeitaktivitäten und nicht unbedingt notwendige soziale Kontakte müssen unverzüglich vermieden werden. So sehr das für viele Menschen ein Opfer und eine Einschränkung bedeutet, so wichtig ist es jetzt, besonnen, aber auch entschlossen unser Leben zu entschleunigen.“

Die Regelungen sollen zunächst bis zum 19. April 2020 gelten, analog zu den bereits am Freitag verfügten Schließungen von Schulen und Kindertageseinrichtungen. Danach soll auf der Grundlage einer aktuellen Lage-Einschätzung des Robert-Koch-Instituts über das weitere Vorgehen entschieden werden.
Quelle: https://www.mags.nrw/pressemitteilung/landesregierung-beschliesst-weitere-massnahmen-zur-eindaemmung-der-corona-virus

Abgesagte / verschobene Veranstaltungen

Folgende Veranstaltungen werden abgesagt bzw. verschoben:

  • 15.03. Kinder-Klamottenmarkt KIGA Salzbachstrolche in der Turnhalle Flerke
  • 21.03. JHV SuS Scheidingen (auch Jugendabteilung)
  • 28.03. JHV Schützenbruderschaft Scheidingen
  • 28.03. Osterbasteln (GfK)
  • 09.04. Frühjahrsversammlung Avantgarde Illingen
  • 12.04. Osterfeuer in Scheidingen
  • 14.04. Frühlingsfrühstück der Caritas
  • 19.04. Erstkommunionfeier Scheidingen
    • neuer Termin: 16.08., 9:30 Uhr
  •  Die traditionellen Osterbesuche der Caritas entfallen
  • Die Pfarrkirche St. Peter & Paul ist weiterhin für das persönliche Gebet geöffnet. Bitte einen Abstand von mind. 2 m zueinander einhalten.
  • Heilige Messen im Livestream: www.stmaria-welver.de
  • Nächste Messe: Mittwoch, 01.04. um 18:00 Uhr

Unser Terminkalender und Veranstaltungsabsagen aus aktuellem Anlass

Bitte achtet auf Hinweise zu Absagen von Veranstaltungen in der Zeitung/Radio/Fernsehen oder vom Veranstalter selbst, eventuell bekommen wir auch Hinweise von den Ausrichtern verschiedener Veranstaltungen und können Euch dann hier berichten.

Wir können aktuelle keine Haftung für Kalendereinträge übernehmen.

Derzeit werden viele Veranstaltungen in NRW auf Grundlage eines Erlasses des Landesgesundheitsministeriums abgesagt. Viele Veranstalter folgen der aktuellen Empfehlung auf größere und kleinere alle nicht notwendigen Veranstaltungen zu verzichten, zum eigenen Schutz, als auch zum Schutz aller und insbesondere von gefährdeten Menschen.

Vorerst zeitlich nicht begrenzt sollen durch diese Maßnahmen die Ansteckungsgefahren mit dem Corona-Virus verringert werden, so die Landesregierung.