Spurensuche der Soldatenkameradschaft

70 Jahre ist es her: Ein verbrecherischer Eroberungs- und Vernichtungskrieg, der von deutschem Boden ausging und nach Deutschland zurückkehrte, endete mit der bedingungslosen Kapitulation. Der 8. Mai 1945 war ein Tag von entscheidender historischer Bedeutung, ein „Tag der Befreiung“, wie es der verstorbene Bundespräsident Richard von Weizsäcker vor 30 Jahren formuliert hat.

Im Jahr 2009 hat die Soldatenkameradschaft Scheidingen-Illingen die Schicksale der gefallenen und vermissten Soldaten aus unseren beiden Dörfern in Wort und Bild dokumentiert und als Buch unter dem Titel „Spurensuche“ herausgegeben. Es waren mehr als 100 überwiegend junge Menschen, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg ihr Leben verloren, in Verdun genauso wie in Stalingrad und auf vielen anderen Schlachtfeldern.

Ein Leben in Frieden und Freiheit ist nicht selbstverständlich. Wir können, ja wir müssen etwas dafür tun. Wir haben die Verpflichtung, uns daran zu erinnern, was Krieg und Diktatur bedeuten: Tod und Leid, Trauer und Schmerz für Millionen von Menschen! Das Erinnern soll zur Wachsamkeit führen, zur Wachsamkeit gegenüber jeder Form von Extremismus und Totalitarismus.

Die Soldatenkameradschaft Scheidingen-Illingen stellt sich dieser wichtigen Aufgabe. 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs werden die Ergebnisse ihrer aufwendigen Spurensuche auch als E-Buch veröffentlicht – als Mahnung an uns und nachfolgende Generationen.

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